Robert HP Platz

Branenwelten (2009 –)

für Streicher / Flöte solo / Trio d'anches / Blechtrio / (Schlagzeug solo) / Klavier mit Live Elektronik

 

Besetzung:

Branenwelten 1   Streicher
Branenwelten 2   Flöte solo
Branenwelten 3   Trio d'anches (Oboe, Klarinette, Fagott)
Branenwelten 4   Blechtrio (Trompete, Horn, Posaune) 

Branenwelten 5   Projekt; Schlagzeug solo

Branenwelten 6   Klavier mit Live Elektronik

 

Branenwelten ist ein Zyklus von zunächst voneinander unabhängigen Stücken, die auf die Möglichkeit der Simultanaufführung hin konzipiert wurden.

Einzeln dauern die Stücke ca 15', simultane Aufführungen können zeitlich variieren.

Die Klaviermanufaktur Steingraeber hat nach den Angaben von Robert HP Platz einen Midiflügel mit fest verbauten Transducern gebaut.

Erste öffentliche Aufführung von Branenwelten 6 auf diesem Klavier: Stuttgart, 20.5.2017 (Clara Murnig, Klavier, Robert Hofmann, Elektronik).

Italienische EA: Cremona (im Rahmen der Musikmesse Cremona Mondo Musica), 29.9.2017 zusammen mit Unter Segel (Clara Murnig, Klavier, Maurice Oeser, Live-Elektronik)

 

Uraufführungen:

Branenwelten 1 – 4: Düsseldorf (Robert-Schumann-Hochschule), 4. Februar 2010

Cordula Schnorr (Flöte), Hochschulorchester der Robert-Schumann-Hochschule, Ltg.: Rüdiger Bohn

Branenwelten 1 – 2: Carin Levine (Flöte), Ensemble Resonanz, Ltg.: Robert HP Platz, Düsseldorf (Tonhalle, Robert-Schumann-Saal), 5.11.2011

Branenwelten 3: Ensemble Aventure, Freiburg, 30.10.2010

Branenwelten 6: Nicolas Hodges, Klavier und Robin Meier (Ircam), Stuttgart (Festival Eclat), 12.2.2012
  

Aufträge:

Branenwelten 1 – 4: Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf für ein Seminar über neue Spieltechniken mit Solisten der musikFabrik NRW

Branenwelten 6:  Ircam (Frank Madlener), SWR (Hans-Peter Jahn), CMMAS (Rodrigo Sigal)

 

Verlag: Ricordi München

 



Zur Uraufführung von

Branenwelten 6 schrieben die Stuttgarter Nachrichten:
„Scharfe Kontraste dazu boten Robert HP Platz' "Branenwelten 6". Klavierklang und Elektronik gingen eine verführerische Symbiose ein, die Zukunftspotenzial besitzt. Im Gestus hochvirtuos, wird immer wieder innegehalten, um der elektronischen Verlängerung der Klänge nachzuspüren. Klangeruptionen, Obertonflirren, perkussive Repetitionsschleifen, in die einzelne Töne geschickt werden, sorgen beständig für Überraschungen. Nicolas Hodges bewältigt die Partitur mit kraftvoll-virtuosem Zugriff und immenser Klangfarbendifferenzierung.”
Stuttgarter Nachrichten, 14.2.2012