Robert HP Platz
Kompositionsunterricht

Kompositionsunterricht versteht sich als das Angebot des Lehrers, den Wissensdurst des Schülers in Bezug auf  alle Fragen zum Beruf des Komponisten  zu stillen.
Gewöhnlich beschränkt sich der Wissensdurst der Schüler auf Fragen der Theorie: Kompositorische Techniken werden vermittelt; das Wissen, wie man eine Idee  -  ich vermeide aus Ermangelung eines musikalischeren Wortes den Begriff Vision  -  letztendlich zu einer Partitur und somit einem real klingenden Ergebnis seiner Vorstellungen formen kann. Dazu gehören auch Fragen der Notation und der Instrumentenkunde, aber ebenso der Theoriebildung in der Musik und den anderen Künsten: auch ein Besuch in einer Kunstausstellung kann zum  Kompositionsunterricht  gehören.

Eine umfassende Ausbildung junger Komponisten schließt ihren aktiven Einsatz aber auch in der Praxis mit ein: Die Einstudierung eigener Werke gehört wie die Organisation von Konzerten bis hin zum Erstellen eines Programmheftes mit dazu.

Und so treffen die Forderungen des täglichen Konzertlebens einen Vorbereiteten. Er wird wissen, was zu tun ist und im Kopfe freibleiben für die eigentliche Aufgabe: das Schaffen neuer musikalischer Welten.


Robert HP Platz ('96)

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